Individualität versus gesellschaftliche Pflichten
Wir können es drehen und wenden wie wir möchten:
Bei aller Bekenntnis zur eigenen Persönlichkeit und
zum individuellen Styling leben wir dennoch in einer
Gesellschaft, deren Codes und Usancen wir uns
schwer-
lich entziehen können. Zumindest dann nicht,
wenn wir
akzeptiert werden und dazu gehören wollen
oder am
Ende gar eine tolle berufliche Karriere anstreben.
Natürlich können wir Dinnerparties und Theaterbesuche
vermeiden, den geplanten Segeltörn mit Chef und Gattin
absagen und die Hochzeit der besten Freundin mit
dem
Banker verweigern.
Es gibt aber auch Mittel und Wege, nicht völlig zu
vereinsamen und darüber hinaus auch bei ungewohnten –
und vielleicht im Vorfeld auch ungeliebten – Anlässen
ganz selbstverständlich eine gute Figur zu machen.
Denn zum Glück gibt es sie, die Dresscodes!
Sehen wir es doch mal von der positiven Seite:
Dresscodes wurden geschaffen, um uns ganz normalen
Menschen die eine oder andere Richtlinie zu geben,
mit der wir stilsicher und adäquat persönliche Einsätze
auf ungewohntem Parket überstehen können.
Und siehe da: Plötzlich lässt es sich auch durchaus
wohlfühlen im kleinen Schwarzen oder dem Smoking.
Denn letztendlich gilt auch auf dem Pflaster der Reichen
und Schönen: Erlaubt ist was gefällt – unter Einhaltung
gewisser Grundregeln – und was mit der Selbstsicherheit
des Wissenden nonchalant präsentiert wird.
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