Die Anfänge
Bereits die alten Griechen beschäftigten sich mit den
Farben. Jedoch erst im späten 17. Jh. bewies Isaac
NEWTON durch Brechung des Sonnenlichtes in einem
Prisma, dass das gesamte Spektrum aller Farben
im weißen Sonnenlicht vorkommt.

Johann Wolfgang v. GOETHE beschäftigte sich
ebenfalls intensiv mit Farben. Er veröffentlichte insgesamt
6 Farbbände (1810). Goethe erarbeitete einen eigenen
Farbkreis, den er für alle Farbenerscheinungen gültig
erklärte. Es bestand, seiner Meinung nach, aus den
6 Elementarfarben: Gelb, Orange, Rot (Purpur), Violett,
Blau, Grün. Richtungsweisend bleibt seine Einteilung
in „kalte und warme“ Farben.

Der Schweizer Maler Johannes ITTEN stellte die Theorie
der subjektiven Farbklänge auf. Sie besagt, dass jeder
Mensch eine eigene Vorstellung von Farbharmonie hat.
Nach vielen Versuchen mit seinen Studenten kam er zu
folgendem Schluss: Es gibt vier große Gruppen von
Farbtypen, die den Farben der vier Jahreszeiten
entsprechen. Damit legte er den Grundstein für
die Farbberatung.